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Verlagerung des Schwerpunktes

31/05/2016

Author : Daniel Engel, Global Head Private Equity and Debt Solutions at BNP Paribas Securities Services

Wie sieht die zukünftige Entwicklung für Pensionskassen aus, die verstärkt auf Private Equity setzen?

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Der Bereich Private Equity ist von erheblichem Wachstum geprägt. PwC schätzt, dass das Vermögen in dieser Branche von 3,6 Billionen USD im Jahr 2013 auf bis zu 7,4 Billionen USD im Jahr 2020 anwachsen könnte. Pensionskassen, die traditionell auf Anleihen und Aktien gesetzt haben, erhöhen nun ihr Engagement gegenüber Private Equity und alternativen Anlagen. Der Dienstleister eVestment prognostiziert, dass Pensionskassen ihre Allokationen in alternative Anlagen innerhalb der nächsten drei Jahre von heute 15 % auf 19 % steigern werden.

Der Grund dafür liegt in der Wertentwicklung von Private Equity im Vergleich zu anderen Anlageklassen. Laut einer Umfrage des Dienstleisters Preqin gaben 64 % der im Jahr 2015 befragten Anleger an, dass ihr Private-Equity-Portfolio ihre Erwartungen erfüllt habe, während 30 % sagten, dass ihre Erwartungen übertroffen worden seien. Die Stimmung scheint weiter optimistisch, da 95 % der von Preqin befragten Investoren zu Protokoll gaben, dass die Renditen ihrer Private-Equity-Portfolios im nächsten Jahr voraussichtlich die des öffentlichen Marktes übertreffen würden. Darüber hinaus stellte eine Studie des Branchendienstleisters S&P Dow Jones Indices fest, dass die Mehrzahl der traditionellen europäischen Aktienfonds-Manager in den letzten zehn Jahren hinter der Wertentwicklung ihres jeweiligen Referenzindexes zurückgeblieben waren.

In diesem Nullzins- bzw. Negativzinsumfeld ist es für Pensionskassen von höchster Wichtigkeit, Alpha zu erzielen, damit sie ihren steigenden Verbindlichkeiten nachkommen können. Das verstärkte Interesse der Pensionskassen an Private Equity ist auch auf die Absicht zurückzuführen, die Marktkorrelation ihrer Anlagen zu reduzieren und Risiken zu diversifizieren. Die langen Bindungsfristen, die in der Private-Equity-Branche üblich sind, stellen für Pensionskassen aufgrund ihres langen Anlagehorizonts ein geringeres Problem dar.

 

Welche Trends liegen dieser Schwerpunktverlagerung zugrunde?

  • Ökologische, sozial-gesellschaftliche und Aspekte der Unternehmensführung (ESG) gewinnen bei Kunden immer mehr an Bedeutung
  • Co-Investments und Direktinvestitionen sind ein wachsender Trend
  • Die Bewertung muss unabhängig erfolgen und prägnant dargestellt werden
  • Das Erfassen von Daten ist schwierig. Das Vereinfachen und Harmonisieren der Daten für Kunden ist noch schwieriger
  • Die Branche entwickelt sich in Richtung Standardisierung der Berichterstattung, sowohl bei den Inhalten als auch beim Format
  • Die Zusammenarbeit mit einem bewährten Dienstleister, der sich um die Verwaltung dieser Änderungen kümmert, verschafft Private Equity zusätzliche Anleger

 

Laden Sie den kompletten Artikel hier herunter (nur auf Englisch verfügbar)

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