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Das Wertpapierleihgeschäft 2016
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Das Wertpapierleihgeschäft 2016

03/02/2016

Herausforderungen und Chancen für Agent Lender und wirtschaftlich Berechtigte

vignette-blogueur_Lance-Wargo.jpgDas „Agency-Lending“-Geschäft ist, wie auch die Finanzmärkte, nach der Finanzkrise im Umbruch begriffen. „Agent Lender“ gehen nun angesichts der komplexen regulatorischen Vorgaben stärker auf die Bedürfnisse sowohl ihrer Kunden als auch ihrer Kontrahenten ein. Manche Finanzinstitute vertreten die Auffassung, dass das Jahr 2016 Ungewissheiten für ihre „Agency-Programme“ mit sich bringen wird, während andere Anbieter wiederum ihre Anstrengungen in diesem Bereich verdoppelt haben.

Wir bei BNP Paribas sind optimistisch, was die Zukunft unserer Kunden und unser „Agency-Lending“-Programm betrifft. Wir beobachten die außergewöhnliche Marktlage und den regulatorischen Kontext sorgfältig, um die erreichten Erfolge fortzuschreiben. Die Suche nach höherer Rendite hat dazu geführt, dass wirtschaftlich Berechtigte eine Reihe von Strategien zur Ertragsgenerierung verfolgen, die ihrer Risikotoleranz entsprechen. Insbesondere die Nachfrage nach maßgeschneiderten, einzeln verwalteten Konten, die dem Risikoprofil des Kunden angepasst sind, erhöht sich immer weiter. Die Nachfrage nach einem flexiblen Programm hat zu einer höheren Inanspruchnahme von „Agency-Lending“-Dienstleistungen geführt, sowohl in Zusammenhang mit Depotbanken als auch mit Drittparteien. 2013 griffen 28 % der großen Vermögensverwalter in den USA und Europa auf Drittparteien zurück. Bis zum Jahr 2015 stieg diese Zahl laut Statistiken von Finadium auf 35 % an (siehe Graphik 1 des Artikels). Im Vergleich dazu nutzen 2015 nur 17 % aller Pensionskassen Drittparteien, ein Plus im Vergleich zu 12 % im Jahr 2013. Unser eigenes Programm spiegelt diese Entwicklung ebenfalls wieder. Unser US-Kundenstamm, der nicht unsere Depotbank-Leistungen in Anspruch nimmt, ist seit der Lancierung des Programms im Jahr 2014 erheblich angewachsen.

Die Personalisierungsoptionen hinsichtlich der Liquidität, der Wiederanlagemöglichkeiten und die Fachkenntnis bei den Anlageklassen werden oft als Gründe dafür angeführt, eine Leihstrategie zu verfolgen, bei der auf eine Drittpartei gesetzt wird. Dies ist ein grundsätzlich anderer Ansatz als vor 20 Jahren, der in vielen Punkten mit der Portfolioverwaltung übereinstimmt, da Kunden dazu neigen, die Programmverwaltung aktiv anzugehen, einschließlich der Festlegung von Beleihungsgrenzen und der Auswahl der Anlageklassen. Je höher die Nachfrage nach der Vermögensbasis, desto mehr Möglichkeiten haben wirtschaftlich Berechtigte, Spezialprogramme zu erstellen, die den Wert ihres Portfolios maximieren.

 

 

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Securities Finance Monitor.

 

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