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Governance- und operative Strategie: Sichtweise eines Asset-Owners
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Governance- und operative Strategie: Sichtweise eines Asset-Owners

24/11/2015

Einblick in die neueste Studie von BNP Paribas, die in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit verfasst wurde.

Die Studie beruht auf Interviews mit 23 führenden Pensions- und Versicherungsgesellschaften und deckt fünf zentrale Bereiche ab:

 

  • Die Anlagestrategien im aktuellen Wirtschaftsumfeld
     
  • Die Entscheidung zwischen interner Abwicklung versus Auslagerung und wie sich dies auf das Unternehmen auswirkt
     
  • Wie man Kosteneinsparungen erzielt
     
  • Der Trend zu ESG und nachhaltigem Investieren sowie die Umsetzung
     
  • Welche Regularien immer noch eine Herausforderung darstellen und warum

 

„Das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereiten“

Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds kämpfen immer noch mit den Kräften der Regulierung und der lockeren Geldpolitik.

Dadurch werden traditionelle eingegrenzte Engagements in Anleihen und Aktien zugunsten risikobasierter Modelle verworfen.  Geringere Rendite als erwartet treiben die Anleger in illiquide Anlageklassen. Doch wenige abgesehen von ein paar wenigen grossen Unternehmen sind ausgerüstet, um Real Estate und Private Equity intern zu verwalten. Dadurch blühen Joint Ventures und Strukturen für gemeinsame Anlagen.

 

„Viele Daten sind gleich, die Vorlagen gibt es schon. Es sollte standardisiert sein, aber das ist nicht immer der Fall.“

Aufsichtsbehörden führen strengere Anforderungen ein, die die Compliance-Kosten deutlich erhöhen. Asset-Owners, ihre beauftragten Investment Manager und Dienstleister werden in effizienteres Collateral Management und stärkere aufsichtsrechtliche Datenweitergabe gedrängt.

Alle diese Anlage-, Daten- und Besicherungsanforderungen leiten strategische Einkaufsentscheidungen.

 

„Die tatsächlichen Kosten sind oft dreimal so hoch wie die ausdrücklichen Gebühren.“

Pflichten zu erfüllen, bedeutet, Kosten vermeiden zu müssen. Doch Asset-Owners betonen, dass operative und administrative Einkaufsentscheidungen nicht alleine nach Kostengesichtspunkten getroffen werden dürfen. In der Tat kann „kostengünstig“ eine falsche Einsparung sein, insbesondere, wenn kulturelle, System- und aufsichtsrechtliche Anforderungen miteinberechnet werden.

Konsolidierung kann für einige Unternehmen eine Lösung für die Herausforderung der Kostenkontrolle sein, die Skaleneffekte schafft. Aber politisch begründete Umstrukturierungen, zu denen sich die Asset-Owners gedrängt fühlen, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht beabsichtigte, unerwünschte Folgen für die Anlageflexibilität. Stattdessen müssen Asset-Owners genau prüfen, was sie intern verwalten und was sie auslagern und wie dies die Kostenkontrolle unterstützt.

 

Der vollständige Bericht wird im Januar 2016 auf der Quintessence-Website veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie bei kate.spencer@uk.bnpparibas.com

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