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ESG – Eigeninitiative oder zwang bei den anlegern?
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ESG – Eigeninitiative oder zwang bei den anlegern?

23/08/2016

Author : Dietmar Roessler, Global Head of Asset Owners Client Segment at BNP Paribas Securities Services

Institutionelle Investoren erkennen allmählich, dass eine umfassende Risikobewertung ESG-Faktoren (Environmental, Social, Corporate Governance) nicht mehr ignorieren kann

Dietmar-Roessler_vignette-blogueur_new.jpgDie landläufige Meinung lautet, wer bei Kapitalanlagen im Sinne ethischer oder „sozialverträglicher“ Kriterien handelt, büßt Renditen ein. Diese Ansicht wird häufig durch die in diesem Zusammenhang verwendete Rhetorik bestätigt: Unternehmen werden „ausgeschlossen“, Portfolioanlagen „abgestoßen“ und Anleger werden für ihre „Standhaftigkeit“ gelobt, alles scheinbar auf Kosten der Renditen.

Allerdings deutet vieles darauf hin, dass sich die

Integration von ESG-Kriterien in den Anlageprozess tatsächlich positiv auf die Renditen auswirken kann und nicht auf Kosten des Ergebnisses zu erfolgen hat. In der Vergangenheit zogen sich Anleger von sogenannten „schlechten“ Unternehmen oder Sektoren zurück, die ESG-Kriterien nicht gerecht wurden.

Das Problem dabei waren die potenziellen Auswirkungen auf das finanzielle Ergebnis. Ein Großinvestor wie das California Public Employees’ Retirement System (CalPERS) könnte bald seine vor 15 Jahren getroffene Entscheidung, nicht mehr in Tabakunternehmen zu investieren, rückgängig machen, nachdem unabhängiges Research darauf hindeutete, dass dadurch 3 Mrd. USD (2,6 Mrd. EUR) an Rendite eingebüßt wurden.

Die Analysen von Karen Shackleton (Allenbridge) zeigen jedoch, dass die Auswirkungen einer Nullgewichtung des Tabaksektors auf Portfolioebene wesentlich geringer sind, als die Anleger vielleicht denken. Obschon die relativen Renditen im Tabaksektor gestiegen sind, ist die Marktkapitalisierung dieses Sektors seit dem Höchststand 1997 auf mittlerweile nur mehr 1–1,5% des Index gefallen.

Unabhängig von der Rendite des Tabaksektors würde also ein passiver Anleger, der hier nicht investiert, nur in etwa 1/100 dieser Rendite einbüßen.

 

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ESG - EIGENINITIATIVE ODER ZWANG BEI DEN ANLEGERN.png

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